Schlagwort: Hauptstadt



Meiningen / Thüringen


Gäste, die man gerne hat

Am gestrigen Samstagnachmittag, den 14. April 2018 gegen 15.15 Uhr, wurde die Polizei von Mitarbeitern eines Verbrauchermarktes auf der Leipziger Strasse im thüringischen Meiningen ( Landkreis Schmalkalden-Meiningen ) verständigt, da junge Männer mit einem fremdvölkischen Erscheinungsbild vor dem Markt die Kundschaft anpöbelt, sie beleidigt, mit Schlägen bedroht und Kundinnen unsittlich berührt. In der Nähe des Verbrauchermarktes wurde diese Personengruppe von der Polizei dann angetroffen und wurde auf Ansprache ebenfalls sofort von den fremdvölkischen Asylschmarotzern bedrängt. Die am Einsatzort befindlichen Polizeibeamten mussten zunächst Verstärkung durch weitere Einsatzkräfte anfordern, um eine Personenkontrolle durchführen zu können. Nachdem eine Personenkontrolle dann durchgeführt werden konnte, stellte sich heraus, dass es sich um Asylbewerber mit afghanischer Staatsangehörigkeit, im Alter zwischen 20 und 25 Jahren handelt. Zudem soll einer dieser Männer kurz zuvor in seiner Gemeinschaftsunterkunft auch eine Tür eingetreten haben.

Die Polizei fertigte Strafanzeigen wegen sexueller Belästigung, versuchter Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Zudem werden geschädigte Personen und insbesondere auch sexuell belästigte Kundinnen gebeten, sich umgehend bei der Polizei zu melden.


Würden Sie sich eigentlich auch so aufführen, wenn Sie sich als vermeintlich Schutzsuchender in Kabul ( Hauptstadt von Afghanistan ) aufhalten müssten ? Vielleicht mussten diese Leute ja auch deshalb flüchten, weil sie sich in ihrer Heimat genau so vorbildlich aufgeführt haben, wie sie es hier tun !?






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Die Identitäre Bewegung mit einer schönen Aktion an der Technischen Universität Berlin ( Strasse des 17. Juni 135, 10623 Berlin ), welche sich gegen die zunehmende Einflussnahme des Islam und auch anderen Glaubensgemeinschaften an Schulen und Universitäten richtete.


“Aktion säkulare Uni” der Identitären Bewegung
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2 Minuten und 49 Sekunden 78





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Münster / Nordrhein-Westfalen


Amokfahrt in Münster

Im nordrhein-westfälischen Münster kam es am heutigen Samstagnachmittag, den 7. April 2018 gegen 15.30 Uhr, zu einer Amokfahrt eines möglicherweise psychisch-gestörten Mannes auf dem Prinzipalmarkt. Mit einem silbergrauen Campingbus der Marke Volkswagen T5 Multivan raste der 48-jährige Jens R. in eine Menschenmenge, welche in einem Biergarten vor einer Gaststätte ( Grosser Kiepenkerl, Spiekerhof 45, 48143 Münster ) sass. Es gibt mindestens drei Tote ( einschliesslich dem Täter ) und etwa zwanzig Verletzte, wobei ungefähr sechs Menschen schwere Verletzungen erlitten und in Lebensgefahr schweben sollen. Nach der Tat soll sich Jens R. umgehend selbst erschossen haben. Zudem sollen zwei Mitarbeiter der Gaststätte tödliche Verletzungen erlitten haben. Laut Medienberichten soll Jens R. in der Vergangenheit eine erweiterte Suizidhandlung bereits angekündigt haben, mit der er medienwirksam in den Tod gehen würde und hierbei dann auch noch andere Menschen mitnimmt. Im Rahmen einer Hausdurchsuchung in der Wohnung von Jens R., welche unweit des Hauptbahnhof in Münster gelegen ist, wurde ein Sturmgewehr AK-47 aufgefunden. Ob es funktionstüchtig ist, muss zunächst noch von der Polizei überprüft werden. Im Tatfahrzeug, dem silbergrauen Kastenwagen, konnte kein Sprengstoff aufgefunden werden. Es waren lediglich ein paar pyrotechnische Erzeugnisse im Fahrzeug vorhanden.

Der aus dem sauerländischen Olsberg stammende Jens R., geboren am 1. Mai 1969, soll bisher nur wegen kleinerer Diebstähle, Sachbeschädigung und Bedrohung polizeilich in Erscheinung getreten sein. Die Diebstähle sollen auf eine Drogenabhängigkeit zurückzuführen sein und der damit verbundenen, so genannten Beschaffungskriminalität. Beruflich war er als selbstständiger Industriedesigner tätig und hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr zurückgezogen. Am 29. März 2018 soll sich Jens R. in einer elektronischen Nachricht bei seinen Bekannten verabschiedet und einen Selbstmord angedeutet haben. Vermeintliche Kontakte des Jens R. in die “rechtsextreme Szene” können Getrost als Spinnereien der Medien bezeichnet werden und es gibt keinerlei Hinweise hierfür. Da Jens R. angeblich mehrere Zweitwohnungen in Ostdeutschland gehabt habe, spekulieren die “Westfälischen Nachrichten” auf einen möglicherweise “rechtsextremen Hintergrund”. Daran kann man dann auch gleich gut die Seriosität des deutschen Gossenjournalismus ablesen. Dieser Nachricht folgend muss wohl jeder in Ostdeutschland lebende ein “Rechtsextremist” sein.



8. April 2018, 17.29 Uhr

In einer weiteren Pressemitteilung vom heutigen Sonntagabend, den 8. April 2018 um 17.29 Uhr, informiert die Polizei darüber, dass der 48-jährige Jens R. über zwei weitere Wohnanschriften in Sachsen, konkret in der Landeshauptstadt Dresden und in Pirna ( Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ) verfügte. Auch diese Wohnungen wurden inzwischen von der Polizei durchsucht.

Zudem wurde am heutigen Sonntag noch einmal die Wohnung in Münster durchsucht. Hierbei wurden mehrere Gasflaschen, sowie Kanister mit Bioethanol und Benzin aufgefunden. Zu welchem Zweck Jens R. diese Gegenstände und Stoffe in der Wohnung verwahrte, konnte bisher nicht konkretisiert werden. Hinweise für eine politisch-motivierte Straftat oder aber auch mögliche Mittäter liegen bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt weiterhin nicht vor und dürften sich voraussichtlich auch nicht mehr ergeben. Laut Polizei liegen sogar deutliche Hinweise dafür vor, dass das Tatgeschehen vom gestrigen Samstagnachmittag auf seine Persönlichkeit und damit verbundene psychische Probleme zurückzuführen ist.

Ausserdem erklärt die Staatsanwaltschaft, dass Jens R. bis zum gestrigen Tatgeschehen fünfmal polizeilich in Erscheinung getreten ist. Drei Strafverfahren liefen über die Staatsanwaltschaft Münster und zwei weitere Strafverfahren über die Staatsanwaltschaft in Arnsberg. In diesen Verfahren ging es um die Vorwürfe der Bedrohung ( Tatzeitpunkt : 19.11.2014, bei Staatsanwaltschaft Arnsberg ), um unerlaubtes Entfernen vom Unfallort ( Tatzeitpunkt : 16.04.2015, bei Staatsanwaltschaft Münster ), um Sachbeschädigung ( Tatzeitpunkt : 16.06.2015, bei Staatsanwaltschaft Münster ), um Bedrohung ( Tatzeitpunkt : 09.07.2016, bei Staatsanwaltschaft Arnsberg ) und um Betrug ( Tatzeitpunkt : 09.11.2016, bei Staatsanwaltschaft Münster ). Die beiden Bedrohungs-Verfahren bei der Staatsanwaltschaft Arnsberg betrafen Auseinandersetzungen im familiären Bereich und wurden aufgrund eines Mangel an Beweisen bereits eingestellt.

Auch bezugnehmend der Suizidankündigungen in Form elektronischer Nachrichten an Freunde und Bekannte gibt es neuere Erkenntnisse. Jens R. hat sich am 29. März 2018 in elektronischen Nachrichten bei Freunden und Bekannten “verabschiedet”, indem er sehr vage Suizidankündigungen machte. Jedoch enthielten diese Nachrichten keine konkreten Angaben und auch keine Ankündigung, dass er mit einem solchen Gewaltakt aus dem Leben scheiden möchte. Dennoch hat die Polizei Münster seine Wohnanschrift aufgesucht, um ein klärendes Gespräch mit Jens R. zu erhalten. Allerdings konnte die Polizei den Mann nicht dort antreffen. Daraufhin hat die Polizei Münster die spärlichen Informationen auch an die Polizei in Sachsen weitergeleitet, da sich der Mann möglicherweise dort aufhalten könnte. Aber auch die Polizei in Dresden und in Pirna konnte Jens R. nicht antreffen. Letztendlich ist der Polizei bisher vollkommen unklar, wo sich Jens R. in den vergangenen Tagen aufgehalten haben könnte.


8. April 2018, 03.11 Uhr

In einer aktuellen Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Münster und Polizei Münster vom frühen heutigen Sonntagmorgen, den 8. April 2018 um 3.11 Uhr, wird festgestellt, dass es sich bei den beiden Todesopfern des 48-jährigen Mannes um eine 51-jährige Frau aus dem Kreis Lüneburg und einen 65-jährigen Mann aus dem Kreis Borken handelt. Im Tatfahrzeug wurde sowohl die Schusswaffe aufgefunden, mit welcher der 48-jährige Jens R. unmittelbar im Anschluss an das Tatgeschehen suizidierte, als auch eine Schreckschusswaffe und rund ein Dutzend so genannter “Polenböller” ( Pyrotechnik ).

Bei dem in der Wohnung des Mannes festgestellten Sturmgewehr AK-47 soll es sich um eine unbrauchbar gemachte Dekorationswaffe gehandelt haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft ebenfalls mitteilen. Zudem wurden in der Wohnung weitere Polenböller aufgefunden.



Westfälische Nachrichten vom 7. April 2018

Die Westfälischen Nachrichten phantasieren von einem “rechtsextremistischen Hintergrund” und erklären jeden in Ostdeutschland lebenden zu einem “Rechtsextremisten”.



BLÖD-Zeitung vom 8. April 2018

Wie immer : unschlagbar ! Die BLÖD-Zeitung übertrifft sich immer nur selbst !







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Anbei das Liedstück “Vorwärts, Jugend von Buda” vom Variete Identitaire.

Avanti Ragazzi di Buda ( zu deutsch : Vorwärts, Jugend von Buda ) ist ein italienisches Lied, das an die beim Ungarnaufstand 1956 getöteten antikommunistischen Freiheitskämpfer erinnert, an deren Schicksal viele junge Europäer Anteil nahmen – so auch in Italien, das insbesondere in den „bleiernen“ 1970er Jahren eine Welle politischer Gewalt erlebte. Über patriotische und antikommunistische Fussballanhänger verbreitete sich die eingängige Melodie in vielen Stadien Europas, wo sie auch heute noch erklingt. Zum Beispiel im Stadio Olimpico in Rom, bei den Anhängern des italienischen Erstligisten SS Lazio Rom.

Das Künstlerduo “Variete Identitaire” wird von Melanie Schmitz und Till-Lucas Wessels gestellt. Wie man dem Namen “Variete Identitaire” bereits entnehmen kann, stehen die beiden Musiker der “Identitären Bewegung” ( IB ) nahe, einer Sammlungsbewegung patriotischer Kräfte, deren Ursprung bei der französischen Gruppierung “Generation Identitaire” liegt und sich von dort ausgehend nun explosionsartig über ganz Europa ausbreitet. Der gemeinsame Nenner ist hierbei primär der gemeinsame Kampf gegen die fortschreitende Islamisierung unserer europäischen Heimat und die linke Vorherrschaft in den Parlamenten.

Eine ausführlichere Erklärung zu den Hintergründen des Stückes, welches sich auf den Volksaufstand der Ungarn aus dem Jahr 1956 bezieht, kannst Du weiter unten auf dieser Seite finden, im Anschluss an den Liedtext.


“Vorwärts, Jugend von Buda” von Variete Identitaire
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2 Minuten und 33 Sekunden 60


Stürm’ vorwärts, du Jugend von Buda,
du Jugend von Pest, brich hervor !
Studenten, Bauern und Arbeiter,
nie steigt die Sonne im Osten empor !

Wir wachten über hundert lange Tage
und träumten hundert Nächte lang vom Sieg,
als Ungarns erwachende Jugend,
dem sterbenden Oktober entstieg.

Du nahmst Dein Sturmgewehr mit auf die Strasse,
wir trafen uns, ich wartete auf Dich.
Versteckt unter meinen Schulbüchern,
wartet eine Pistole auf mich.

Sechs glorreiche Tage und sechs Nächte,
wie stürmten wir uns frei von Sieg zu Sieg !
Der siebte Tag stieg auf und mit ihm kamen,
die russischen Panzer und der Krieg.

Die Panzer brachen alle uns’re Knochen,
doch niemand half, die Welt blieb nur kurz steh’n.
Um abseits der blutigen Strassen,
in den Abgrund uns’rer Gräber zu seh’n.

Sag’ meiner Mutter nicht, dass ich heut’ sterbe,
sag’ nicht : dieser Tag wird sein letzter sein !
Mein Mädchen, sag’ : er ging in die Berge,
im Frühling kommt Dein Sohn wieder heim !

Kameraden, wir sind allesamt verloren,
die Revolution ist mit uns verbrannt.
Bald werden sie uns fesseln und uns holen
und stellen Ungarns Jugend an die Wand.

Kameraden, wir steh’n stumm vor den Gewehren,
des Schiesskommandos, als der Erste fällt.
Mit ihm fällt der Kampf für uns’re Freiheit,
mit dem Zweiten stirbt die Ehre dieser Welt.

Uns’re Brüder werden uns’re Waffen tragen,
wir treten still in ihre Reihen ein.
Wir marschieren zum Takt ihrer Lieder
und kehren aus den Bergen wieder heim.

Stürmt vorwärts, ihr Toten von Buda,
ihr Toten von Pest, brecht hervor !
Studenten, Bauern und Arbeiter,
nie steigt die Sonne im Osten empor !


Anmerkung

Der Liedtext wurde von Till-Lucas Wessels aus der italienischen Sprache in unsere deutsche Muttersprache übersetzt.

Die Textzeile “nie steigt die Sonne im Osten empor” wurde hierbei ein wenig unglücklich übersetzt, wie ich finde. Selbstverständlich steigt die Sonne natürlich im Osten empor, wie ja auch jedem bekannt sein könnte. Wenn man den Originaltext des Liedes, der etwas weiter unten ebenfalls eingestellt ist, einmal durch den Übersetzer jagt, dann kommt tatsächlich in einem Abschnitt eine dahingehende Aussage vor. Diese Aussage ist aber nur dahingehend zu deuten, dass fortan – also nach den Ereignissen in Ungarn 1956 – für die Ungarn selbst die Sonne nicht mehr aufsteigt.



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Der Verwendungszweck soll deshalb angegeben werden, da über die Organisation “Ein Prozent e.V.” mehrere Projekte laufen und das Geld dann andernfalls nicht richtig zugeordnet werden kann. Wenn Sie also explizit das Variete Identitaire unterstützen möchten, dann sollten Sie den Verwendungszweck “Variete Identitaire” mit angeben.



Der Begriff “Buda” bezieht sich auf einen Stadtteil der ungarischen Hauptstadt Budapest. Im Jahr 1873 entstand die ungarische Hauptstadt Budapest aus den zuvor eigenständigen Städten Buda, Obuda und Pest, indem diese Städte in eine Einheitsgemeinde zusammengelegt wurden. Während die Stadtteile Buda und Obuda westlich der Donau liegen, welche die Stadt teilt, liegt der Stadtteil Pest östlich der Donau.

Gedenkstätte für die Opfer des Volksaufstandes

Am 23. Oktober 1956 demonstrierten in der ungarischen Hauptstadt die Studenten verschiedener Universitäten und forderten demokratische Veränderungen für Ungarn, welches seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges unter dem Einfluss der kommunistisch-geführten Sowjetunion stand. Im Jahr 1945 fielen die sowjetischen Kriegsverbrecher über Ungarn her und machten sich den Staat zur Beute. Es wurden Soldaten der Sowjetunion stationiert und auch die damalige ungarische Regierung wurde von der Sowjetunion diktiert. Selbstverständlich brodelte es im freiheitsliebenden ungarischen Volk und man wünschte den sowjetischen Besatzern zurecht die Pest an den Hals, aber sagen durfte man es nicht. Jede kritische Meinungsäusserung über diese Zustände wurde sogleich im Keim erstickt und die Meinungsäussernden wurde nicht selten dann umgehend inhaftiert. Es waren also ähnliche Verhältnisse, wie wir sie auch aus unserem Land des Jahres 2018 kennen. Auch in der Bundesrepublik Deutschland werden jedes Jahr unzählige Menschen aufgrund von Meinungsäusserungen politisch verfolgt und inhaftiert, so zum Beispiel Horst Mahler und Ursula Haverbeck. Horst Mahler “verbüsst” augenblicklich eine über elfjährige Haftstrafe alleine nur aufgrund von Meinungsäusserungen. Jeder zweite Mörder ist in der Bundesrepublik Deutschland schneller wieder in Freiheit !

Der Volksschädling Erno Gero erteilte am 23. Oktober 1956 den Schiessbefehl und liess mit Waffengewalt gegen die Teilnehmer der Kundgebung vorgehen.

Jedenfalls kam es dann am 23. Oktober 1956 zu dieser vollkommen friedlich verlaufenden Grossdemonstration ungarischer Studenten, der sich im Verlauf jedoch immer mehr nicht-studentische Ungarn anschlossen und sich mit den Forderungen der Studenten solidarisierten. Der inzwischen auf weit über hunderttausend Teilnehmer angewachsene Demonstrationszug endete zunächst am Jozef-Bem-Platz im Stadtteil Buda, also westlich der Donau. Hier wurden dann die Forderungen der Studenten verlesen. Nachdem die Forderungen verlesen waren, teilten sich die Demonstranten auf. Der eine Teil marschierte zum Parlament und der andere, grössere Teil marschierte zum Rundfunkgebäude im Stadtteil Pest, auf der östlichen Donauseite. Sie wollten erreichen, dass der staatliche Rundfunksender ihre Forderungen verbreitet. Allerdings wurden die Demonstranten dann aus dem Rundfunkgebäude heraus beschossen. Da auch die ungarischen Soldaten mit der Lage im Land unzufrieden waren, deshalb versorgten sie die Aufständischen mit Waffen und Munition. Letztendlich konnte das Rundfunkgebäude von den Aufständischen dann erfolgreich gestürmt und deren Forderungen verbreitet werden. Am Abend versammelten sich dann ungefähr 200.000 Ungarn vor dem Parlament und forderten Meinungs- und Pressefreiheit, freie Wahlen, mehr Unabhängigkeit von der Sowjetunion und die Ernennung von Imre Nagy zum Regierungspräsidenten, weil Imre Nagy politischen Veränderungen aufgeschlossen gegenüberstand. Zuvor stürzten sie noch das Stalin-Denkmal auf dem Felvonulasi-Platz und zogen es vor das Parlamentsgebäude. Allerdings wurden die Kundgebungsteilnehmer aufgrund eines Schiessbefehls des ungarischen Volksschädlings Erno Gero, der zu diesem Zeitpunkt kurzfristig Parteichef der Regierungspartei MDP war, durch politische, der Staatssicherheitspolizei “Allamvedelmi Hatosag” zugehörige Polizeibeamte über Stunden hinweg weiterhin beschossen. Dennoch gewannen sie aufgrund ihres heldenhaften Widerstandes zunehmend die Oberhand. Sie waren fest entschlossen, die kommunistische Pest in diesen Tagen niederzumachen.

Der ungarische Volksheld Imre Nagy, der am 16. Juni 1958 in Folge des Volksaufstandes erhängt wurde.

Noch in der Nacht auf den 24. Oktober 1956 wurde Imre Nagy, der zuvor Landwirtschaftsminister gewesen ist, vom Zentralkomitee ( ZK ) der Regierungspartei “Magyar Dolgozok Partja” ( MDP, zu deutsch : Partei der Ungarischen Werktätigen ) dann tatsächlich auch zum Ministerpräsidenten ernannt, womit nicht wirklich zu rechnen war.

Inzwischen kam es nun auch zu ersten militärischen Übergriffen der Sowjetunion und die Kämpfe dauerten in den nachfolgenden Tagen weiter an. Währenddessen erschienen auch die ersten unabhängigen Zeitungen. Die ungarischen Freiheitskämpfer gewannen zunehmend an Boden und es gelang ihnen eine erfolgreiche Bekämpfung der politischen Staatssicherheitspolizei “Allamvedelmi Hatosag”. Am 27. Oktober 1956 wurde die Staatssicherheitspolizei von Imre Nagy dann aufgelöst und der Volksaufstand offiziell anerkannt. Damit hatten sich die innenpolitischen Machtverhältnisse in Ungarn zugunsten des Volkes geklärt.

Es kam nun auch zu Verhandlungen mit der Sowjetunion, in denen Imre Nagy einen Sonderstatus für Ungarn und einen Abzug der “Roten Armee” aus Ungarn erreichen wollte. Zum Schein liessen sich die sowjetischen Kriegsverbrecher des 2. Weltkrieges auf Verhandlungen ein, während sie im Hintergrund bereits eine Grossoffensive auf Ungarn vorbereiteten. Am 1. November 1956 erklärte Imre Nagy die Unabhängigkeit von Ungarn und das Land trat aus dem Warschauer Pakt aus.

Am 4. November 1956 startete nun die Offensive der Sowjetunion, welche mit Panzerverbänden in Ungarn einrückten, um den Volksaufstand blutig niederzuschlagen. Bewaffnete ungarische Gruppen nahmen den Kampf gegen die russischen Besatzer und die vorrückenden Panzerverbände auf. In den folgenden Tagen tobten insbesondere in der Hauptstadt Budapest heftige Kämpfe zwischen den sowjetrussischen Parasiten und der ungarischen Bevölkerung. Aufgrund eines Mangels an Material und Munition waren die sowjetischen Besatzungstruppen jedoch deutlich überlegen und es kamen ungefähr 2.500 ungarische Freiheitskämpfer ums Leben. Auf Seiten der sowjetrussischen Parasiten konnten währenddessen leider nur etwa 700 Schädlinge ausgeschaltet werden. Die westlichen NATO-Staaten sahen dem russischen Einmarsch nur hilflos zu, anstatt nun selbst auch in eine Offensive gegen Sowjetrussland einzutreten und der ungarischen Bevölkerung zur Hilfe zu kommen. Die Sowjetrussen hätten in einem solchen Fall nicht den Hauch einer Chance gehabt und hätten sich mit grosser Sicherheit aus Ungarn und den Nachbarstaaten zurückgezogen, wenn die westeuropäischen Staaten ( Deutschland, England und Frankreich ) höchstselbst eine Grossoffensive gestartet hätten. Sie haben damit die Möglichkeit vertan, den kommunistischen Kriegsverbrechern des 2. Weltkriegs vorzeitig die Zähne zu ziehen. Etwa ab Mitte November 1956 kam es dann infolge der anhaltenden Kämpfe zu einer Massenflucht aus Ungarn. Über das inzwischen nicht mehr besetzte Österreich flohen etwa 200.000 Ungarn in den Westen. Am 21. November 1956 wurden die Fluchtwege jedoch abgeschnitten.

Imre Nagy floh in die Botschaft von Jugoslawien, welche sodann drei Wochen lang von sowjetrussischen Panzern umstellt wurde. Nachdem ihm der neu eingesetzte Regierungschef Janos Kadar Straffreiheit zusicherte, verliess Imre Nagy am 22. November 1956 die jugoslawische Botschaft und wurde unmittelbar darauf vom russischen Geheimdienst KGB verhaftet und in ein Gefängnis nach Rumänien deportiert. In einem Schauprozess am 16. Juni 1958 wurde Imre Nagy dann wegen “Landesverrats” und wegen eines “versuchten Sturzes der volksdemokratischen Staatsordnung” zum Tod durch Erhängen verurteilt. Noch am gleichen Tag wurde er dann in einem Gefängnis in Budapest hingerichtet.



Die ungarische Hauptstadt Budapest, welche von der Donau in West und Ost aufgeteilt wird. Westlich liegen die Stadtteile Buda und Obuda, während im Osten der Stadtteil Pest ansässig ist.


Die tollen Anhänger des SS Lazio Rom lassen in der Nordkurve des Stadio Olimpico das Lied “Avanti Ragazzi di Buda” erklingen. Anbei auch der Originaltext des Liedes in italienischer Sprache.


Anhänger von Lazio Rom singen “Avanti Ragazzi di Buda”
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1 Minute und 42 Sekunden 43

Anhänger von Lazio Rom singen “Avanti Ragazzi di Buda”
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1 Minute und 40 Sekunden 29


Avanti ragazzi di Buda
avanti ragazzi di Pest
studenti, braccianti, operai,
il sole non sorge piu ad Est.

Abbiamo vegliato una notte
la notte dei cento e piu mesi
sognando quei giorni d’ottobre,
quest’alba dei giovan’ungheresi.

Ricordo che avevi un moschetto
su portalo in piazza, ti aspetto,
nascosta tra i libri di scuola
anch’io portero una pistola.

Sei giorni e sei notti di gloria
duro questa nostra vittoria
ma al settimo sono arrivati
i russi con i carri armati.

I carri ci schiaccian le ossa,
nessuno ci viene in aiuto
il mondo e rimasto a guardare
sull’orlo della fossa seduto.

Ragazza non dirlo a mia madre
non dirle che muoio stasera
ma dille che sto su in montagna
e che tornero a primavera

Compagni noi siam condannati,
sconfitta e la rivoluzione
fra poco saremo bendati
e messi davanti al plotone

Compagno il plotone gia avanza,
gia cadono il primo e il secondo
finita e la nostra vacanza,
sepolto l’onore del mondo

Compagno riponi il fucile
torneranno a cantare le fonti
quel giorno serrate le file
e noi torneremo dai monti

Avanti ragazzi di Buda,
avanti ragazzi di Pest
studenti, braccianti e operai,
il sole non sorge piu all’Est.




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