Schlagwort: Ehepaar



Rendsburg / Schleswig-Holstein


Syrer versucht Ehefrau die Kehle durchzuschneiden

Im schleswig-holsteinischen Rendsburg ( Kreis Rendsburg-Eckernförde ) verletzte in der vergangenen Nacht auf den Freitag, den 13. April 2018 gegen 1.30 Uhr, ein 26-jähriger syrischer Staatsangehöriger seine 22-jährigen Frau durch Messerstiche erheblich. Zudem soll er laut Staatsanwaltschaft Kiel versucht haben, der 22-jährigen Frau die Kehle durchzuschneiden.

Laut den Angaben der geschädigten und schwer verletzten Frau lag sie bereits im Bett und schlief, als ihr Ehemann auf einmal versuchte, ihr die Kehle durchzuschneiden. Hiervon wurde die Frau wach und konnte sich aus der Situation befreien und aus der gemeinsamen Wohnung im ersten Stockwerk flüchten. Sie klingelte bei mehreren Nachbarn, während ihr Ehemann ihr folgte und seine Tat vermutlich beenden wollte. Glücklicherweise öffnete ihr ein Nachbar die Tür und konnte sie vor dem herannahenden Ehemann bewahren, indem er rechtzeitig die Wohnungstüre verschloss. Die verständigte Polizei konnte den Ehemann anschliessend in der gemeinsamen Wohnung festnehmen. Die beiden Kinder des Ehepaares blieben glücklicherweise unverletzt. Mit einem Rettungswagen wurde die geschädigte Frau ins Krankenhaus verbracht und schwebt aber trotz erheblicher Stich- und Schnittverletzungen nicht in Lebensgefahr.

Am heutigen Freitagabend wurde der 26-jährige Mann aus Syrien einem Haftrichter vorgeführt, der ihm einen Haftbefehl verkündete und diesen in Vollzug setzte. Nun befindet sich der Mann unter dem Tatvorwurf eines versuchten Mordes in Untersuchungshaft ( U-Haft ) in der Justizvollzugsanstalt ( JVA ) Neumünster.






Möchtest Du diesen Beitrag teilen ?


Wuppertal / Nordrhein-Westfalen


Inder schnappt sich kleinen Jungen und läuft vor Zug

Am gestrigen Donnerstagabend, den 12. April 2018 gegen 18.10 Uhr, kam es zu einem denkwürdigen Zwischenfall am Hauptbahnhof in Wuppertal.

Ein Ehepaar aus Wuppertal stand mit seinen drei kleinen Kindern ( 1, 3 und 5 Jahre alt ) am Bahnsteig, als sich ein 23-jähriger indischer Staatsbürger den 5-jährigen Jungen schnappte, mit diesem ins Gleisbett sprang und gemeinsam mit dem Kind im Arm einem gerade einfahrenden Zug entgegenlief. Nachdem der Zugführer die Personen bemerkte, leitete er umgehend eine Notbremsung ein. Unmittelbar vor einem Zusammenstoss legte sich der Mann gemeinsam mit dem Kind längs zwischen die Schienen, weshalb die einfahrende Bahn einige Meter über den Mann und das Kind hinwegrollte. Während der 23-jährige Inder hierbei unverletzt blieb, erlitt der 5-jährige Junge leichte Verletzungen, welche in einem Krankenhaus behandelt wurden.

Zeugen des Vorfalls hielten den 23-jährigen Mann bis zum Eintreffen der verständigten Polizei fest. Es wird nun wegen eines versuchten Tötungsdeliktes gegen den polizeibekannten indischen Staatsbürger ermittelt, der in Gelsenkirchen wohnhaft ist.



13. April 2018, 19.00 Uhr

In einer aktuellen Mitteilung von 17.40 Uhr geht die Polizei noch einmal auf den Vorfall vom gestrigen Donnerstagabend, den 12. April 2018, ein und übermittelt einen neueren Erkenntnisstand.

Bei dem 23-jährigen Mann handelt es sich um einen Asylbewerber, der von Indien kommend nach Deutschland einreiste und Aufnahme beantragte. Ob der Mann tatsächlich eine indische Abstammung hat, bleibt im Raum stehen, da es hierfür keine konkreten Angaben gibt. In der Vergangenheit ist der in Gelsenkirchen wohnhafte Mann bereits mehrfach wegen unterschiedlicher Delikte polizeilich in Erscheinung getreten. Zu seinen Motiven machte der Mann gegenüber der Polizei keine Angaben. Es liegen jedoch bisher keine Hinweise dafür vor, dass die Tat einen religiösen oder politischen Hintergrund haben könnte. Auch handelte es sich bei der betroffenen Familie des kleinen Jungen eher um Zufallsopfer, da sich beide Parteien unbekannt sind.

Am heutigen Freitag, den 13. April 2018, wurde der Mann von einem psychiatrischen Sachverständigen untersucht und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wuppertal einem Richter vorgeführt. Dieser beschloss, den Mann zunächst einmal in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung unterbringen zu lassen. Die Ermittlungen wegen eines versuchten Mordes werden weitergeführt.

Der fünfjährige Junge wurde nach einer kurzen ambulanten Behandlung am gestrigen Donnerstagabend gleich wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Die Familie des Kindes wird seelsorgerisch betreut.






Möchtest Du diesen Beitrag teilen ?