Schlagwort: 19. August 2017


Öffentlichkeitsfahndung
Diebstahl

Gronau / Nordrhein-Westfalen


Bereits am 19. August 2017 betraten die auf dem Lichtbild abgebildeten vier kriminellen Ausländer ein Geschäft an der Schweringstrasse in Gronau und rissen mehrere Vorführgeräte ( 3 Mobiltelefone und einen Tablet-PC ) von den Verbindungskabeln. Sodann flüchteten sie mit ihrer Beute fussläufig.


Lichtbild der gesuchten Täter


Hinweise

Rufnummer der zuständigen Polizeidienststelle :
+49-2562-9260


Quellenangaben / Netzwerkverweise



Öffentlichkeitsfahndung
Freiheitsberaubung und Körperverletzung

Lübeck / Schleswig-Holstein


Am Samstagnachmittag, den 19. August 2017 gegen 17.45 Uhr, kam es zu einem merkwürdigen Ereignis in einem Lübecker Kleingartengelände.

Ein 8-jähriges Mädchen hielt sich gemeinsam mit zwei Spielkameraden in einem Kleingartengelände im Lübecker Stadtteil Buntekuh auf. Die Kinder spielten auf den dortigen Verbindungswegen, nahe der Ziegelstrasse, als ein bisher unbekannter Mann sich den Kindern näherte und sich vor den Kindern entblösste. Auch das Genital des Mannes soll hierbei zum Vorschein gekommen sein. Im weiteren Verlauf soll er dann das 8-jährige Mädchen gepackt und hochgehoben haben. Anschliessend lief er wohl mit dem Kind weg. Sowohl das 8-jährige Mädchen als auch deren Spielkameraden riefen jedoch laut um Hilfe, worauf die Eltern der Spielkameraden des Mädchens aufmerksam wurden, welche sich gerade in einer benachbarten Parzelle aufhielten. Nachdem sie die Situation realisierten, nahmen sie die Verfolgung des Mannes auf. Nun liess der Mann das Mädchen auf den Boden fallen und flüchtete alleine weiter. Intensive Fahndungsmassnahmen der Polizei hatten bisher keinen Erfolg.


Täterbeschreibung

  • etwa 30 bis 35 Jahre alt
  • ungefähr 180 bis 185 Zentimeter gross
  • kurze, dunkelblonde Haare
  • westeuropäisches Erscheinungsbild

Bekleidung

  • kurzes, dunkles T-Hemd
  • dunkle Jeanshose
  • dunkler Rucksack auf dem Rücken

Hinweise

Rufnummer der Polizei :
+49-451-131-0


Quellenangaben / Netzwerkverweise


 


Pressemitteilung der Polizei

Hamburg


Festnahme von Felix Behmeleit

Eine am gestrigen Freitag, den 18. August 2017, von der Polizei veröffentlichte Lichtbildfahndung nach dem 31-jährigen FELIX BEHMELEIT, führte zu einem schnellen Fahndungserfolg.

Am gestrigen Abend gegen 22.35 Uhr wurde Felix Behmeleit widerstandslos im Erholungspark Allermöher See in Hamburg-Bergedorf festgenommen, nachdem mehrere zielführende Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen waren. Er wurde am heutigen Samstag, dem 19. August 2017, einem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl wegen des Verdachts des Mordes erliess.

Es wird ihm vorgeworfen, seinen 65-jährigen Stiefvater am Donnerstag, den 17. August 2017, im Garten von dessen Wohnung in Reinbek heimtückisch durch massive Gewalteinwirkung gegen den Kopf zu Tode gebracht zu haben. Der in der Reichshauptstadt Berlin lebende Felix Behmeleit hat den Tatvorwurf bestritten.


Quellenangaben / Netzwerkverweise


 


Kundgebungen / Demonstrationen

19. August 2017
Gedenkmarsch für Friedensflieger Rudolf Hess !

Treffpunkt ist zwischen 11.30 Uhr und 12.00 Uhr am Bahnhof in Berlin-Spandau, an den Spandau Arcaden !


Wichtige Information

Der Veranstalter gibt nachfolgende Verhaltensregeln vor und bittet um strikte Einhaltung. Eine Nichteinhaltung führt zum Ausschluss von der Kundgebung !

  • Keine Gespräche mit den anwesenden Medien !
  • Während dem Marsch und den Kundgebungen herrscht absolutes Alkohol- und Rauchverbot !
  • Mobiltelefone sind während des Marsches auszuschalten !
  • Auf einen dezenten und dem Thema entsprechenden Kleidungsstil ist zu achten. Tarnkleidung oder alliierte Militärkleidung jeglicher Art sind unerwünscht !
  • Erwünscht ist eine helle Oberbekleidung, bestenfalls ein weisses Hemd oder T-Hemd !
  • Zugelassen sind nur schwarz-weiss-rote Fahnen des Deutschen Reich und themenbezogene Transparente !
  • Es ist nur den von der Versammlungsleitung eingesetzten Personen gestattet, Bild- und Filmaufnahmen des Marsches und der Kundgebung zu machen !

Die eingesetzten Ordner sind keine Statisten, welche die Teilnehmer des Aufmarsches schikanieren wollen, sondern Helfer der Versammlungsleitung, um das würdige Bild, das von diesem Tag ausgehen soll, umzusetzen. Begegnet ihnen entsprechend.


Quellenangaben / Netzwerkverweise


 


Kundgebungen / Demonstrationen

19. August 2017
Gedenkmarsch für Friedensflieger Rudolf Hess !

Rudolf Hess

Am kommenden Samstag, den 19. August 2017, findet in Berlin-Spandau der Gedenkmarsch für Rudolf Hess statt. Treffpunkt ist um 12.00 Uhr. Der genaue Treffpunkt wird noch bekannt gegeben.

Ehre, wem Ehre gebührt !


RUDOLF WALTER RICHARD HESS, so sein vollständiger Name, wurde am 17. August 1987 nach 46 ( ! ) Jahren Kriegsgefangenschaft im Militärgefängnis in Berlin-Wilhelmstadt ermordet, weil die alliierten Kriegsverbrecher Angst vor seiner Haftentlassung hatten und sein Wort fürchteten, falls er wieder in Freiheit wäre.

Am Morgen des 17. August 1987 verkündeten dann die Medien, dass Rudolf Hess im Gefängnis Selbstmord begangen hätte. Angeblich habe er sich selbst aufgehangen, wie es verkündet wurde. Zum damaligen Zeitpunkt war Rudolf Hess 93 ( ! ) Jahre alt und wäre körperlich kaum noch dazu in der Lage gewesen. Und selbst sein tunesischer Pfleger, Abdallah Melaouhi, hat unzweifelhaft festgestellt, dass es nur Mord gewesen sein kann und er die Mörder unmittelbar im Anschluss an die Tat gesehen habe. Seine Aussagen sind auch seinem Buch „Ich sah seinen Mördern in die Augen !“ zu entnehmen.

Der Todestag von Rudolf Hess, beziehungsweise der Tag seiner Ermordung, jährt sich am heutigen Donnerstag, den 17. August 2017, nun zum 30. Mal !


Eidesstattliche Versicherung von Abdallah Melaouhi
vom 17. Februar 1994

Abdallah Melaouhi

Ich, ABDALLAH MELAOUHI, wohnhaft [ gesperrt wegen Datenschutz ], gebe folgende feierliche und aufrichtige Erklärung ab :

  1. Als Krankenpfleger sorgte ich für Rudolf Hess vom 1. August 1982 bis zu seinem Tod am 17. August 1987 im Militärgefängnis der Alliierten in Spandau. Von 1967 bis 1970 praktizierte ich als medizinisch-technischer Assistent für Tropenkrankheiten am Institut für Tropenmedizin in Hamburg. Ab 1970 setzte ich meine Ausbildung als qualifizierter Krankenpfleger bis 1973 fort, als ich mein Diplom in Krankenpflege erhielt. 1974 zog ich nach Berlin und arbeitete bis 1976 auf der Intensivstation des Krankenhauses Hohengatow. Danach besuchte ich auf Empfehlung der Gesundheitsbehörde beim Berliner Senat bis 1977 die medizinische Fachschule Gauschule Wedding und erhielt nach Abschluss dieser Ausbildung ein Diplom in Anästhesie und Krankenintensivpflege.
    Ich wurde dann zum Oberpfleger befördert und arbeitete bis 1. August 1982 auf der Intensivstation des Krankenhauses Spandau; danach war ich im Militärgefängnis der Alliierten in Spandau als Pfleger für Rudolf Hess tätig.
  2. Am Todestag von Herrn Hess, dem 17. August 1987, begann ich meinen Dienst, zu dem die Betreuung von Herrn Hess gehörte, wie gewöhnlich, um 6.45 Uhr morgens. Ich half ihm, wie gewöhnlich, beim Duschen und Ankleiden und war dabei, als er um 10.30 Uhr eine Mahlzeit zu sich nahm. Zu keinem Zeitpunkt gab es irgendeinen Hinweis, dass sein Geisteszustand gestört oder er übermässig deprimiert gewesen wäre. Kurz nach der Mahlzeit bat er mich, im nahegelegenen Spandau einen Keramiktopf als Ersatz für einen schadhaften Topf kaufen zu gehen. Herr Hess hätte eine solche Bitte nicht nur deswegen geäussert, um meine Abwesenheit sicherzustellen, da ich ohnehin immer ab Mittag während meiner Mittagspause abwesend war.
  3. Um 14.00 Uhr wurde ich aus meiner Wohnung, wohin ich mich nach meiner Rückkehr aus Spandau begeben hatte und die ausserhalb, aber in unmittelbarer Nähe des Gefängnisses lag, ins Gefängnis gerufen. Mit einiger Verzögerung erreichte ich das Gartenhaus im Gefängnisgarten, wo man mir sagte, dass etwas vorgefallen sei. Die kleine Vordertür des Gartenhauses war geschlossen.
  4. Als ich das Gartenhaus betrat, sah es dort wie nach einem Ringkampf aus, alles war durcheinander. Die Strohmatte, die als Bodenbelag diente, lag unordentlich herum, obwohl ich den Fussboden noch am Tag davor gereinigt und die Strohmatte ordentlich an ihrem üblichen Platz zurück gelassen hatte. Eine hohe Lampe war umgefallen. Aber ich erinnere mich deutlich, dass das an der Lampe befestigte Kabel noch an die Netzsteckdose angeschlossen war. Mit diesem Lampenkabel soll sich Herr Hess nach späteren Angaben der Behörden selbst erhängt haben. Ein runder Tisch und der Sessel von Herrn Hess waren ebenfalls umgekippt. Kurz und gut, keine der Möbel oder Einrichtungsgegenstände befanden sich an ihrem üblichen Platz. Und für mich steht es ausser Frage, dass im Gartenhaus ein Kampf stattgefunden hatte.
  5. Der Körper von Herrn Hess lag, scheinbar leblos, auf dem Fussboden des Gartenhauses. Neben ihm standen zwei in Uniformen der US-Armee gekleidete Soldaten. Keinen von beiden hatte ich je zuvor gesehen. Ausserdem sah ich einen amerikanischen Wärter, den ich als Herrn Tony Jordan kannte. Ein Kabel war nirgendwo neben dem Körper von Herrn Hess zu sehen; wie ich schon gesagt habe, war das einzige Kabel an der umgefallenen Lampe befestigt und steckte noch in der Wand.
  6. Ich machte mich sofort daran, Herrn Hess zu untersuchen. Ich konnte weder eine Atmung noch einen Puls oder Herzschlag feststellen. Nach meiner Einschätzung war der Tod 30 bis 40 Minuten davor eingetreten.
  7. Der Wärter, den ich als Herrn Jordan kannte, stand zu Hess‘ Füssen und wirkte überanstrengt. Er schwitzte stark, sein Hemd war von Schweiss durchtränkt, und er trug keine Krawatte. Ich sagte zu Jordan : „Was haben Sie mit ihm getan ?“ Er antwortete : „Das Schwein ist erledigt, Sie brauchen keine Nachtschicht mehr zu arbeiten“. Ich befahl ihm, den Notfallkoffer ( in dem sich eine Erste-Hilfe-Ausrüstung befand ) und das Sauerstoffgerät zu bringen, während ich mit der künstlichen Beatmung begann. Als Jordan mit der Ausrüstung zurückkehrte, bemerkte ich, dass er als erstes die Gelegenheit genutzt hatte, um seine Kleider zu wechseln. In die Ausrüstung, die er brachte, war ganz klar eingegriffen worden. Das Siegel am Notfallkoffer war aufgebrochen, und sein Inhalt war in Unordnung. Die Intubationsausrüstung hatte keine Batterie, und das Rohr war durchlöchert. Das Sauerstoffgerät war ausserdem ohne Sauerstoff. Ich bin aber sicher, dass beide, als ich den Notfallkoffer und das Sauerstoffgerät noch am Morgen im Rahmen meiner üblichen Pflichten überprüft hatte, voll funktionsfähig waren.
  8. Da ich keinerlei erforderliche Ausrüstung hatte, tat ich das Beste, was ich tun konnte, und zwar versuchte ich, Herrn Hess durch Mund-zu-Mund-Beatmung wiederzubeleben, und bat einen der Soldaten in amerikanischer Uniform, eine Herzmassage bei ihm vorzunehmen. Dies geschah um etwa 15.20 Uhr. Diese Bemühungen zeigten keine erkennbare Wirkung.
  9. Vom englischen Militärhospital trafen in einem Krankenwagen ein Arzt und ein Krankenwärter, die ich nicht kannte, ein. Sie brachten eine Herz-Lungen-Maschine in das Gartenhaus. Ich versuchte, das Gerät zu betätigen, aber es schien nicht zu funktionieren. Herr Hess wurde ins Krankenhaus gebracht. Ich begleitete ihn und unternahm im Krankenwagen weitere erfolglose Versuche, ihn wiederzubeleben. Abschliessend versuchten noch die Ärzte im Krankenhaus erfolglos, ihn wiederzubeleben. Um 16.10 Uhr wurde er im Krankenhaus für tot erklärt.
  10. In den fünf Jahren, in denen ich Herrn Hess täglich versorgte, konnte ich einen klaren und genauen Eindruck von seinen physischen Fähigkeiten gewinnen. Angesichts seiner körperlichen Verfassung halte ich es nicht für möglich, dass Herr Hess in der später von den Alliierten bekanntgegebenen Weise Selbstmord begangen hat. Er besass weder die Kraft noch die Beweglichkeit, um sich eine elektrische Schnur um den Hals zu legen, sie zu verknoten und sich entweder zu erhängen oder zu erdrosseln. Herr Hess war so schwach, dass er einen Spezialstuhl zum Aufstehen benötigte. Er lief gebeugt mit einem Stock und war nahezu blind. Wenn er zu Boden fiel, konnte er nicht wieder aufstehen. Vor allem aber waren seine Hände von Arthritis verkrüppelt; zum Beispiel war er nicht in der Lage, seine Schnürsenkel zu schnüren. Ich halte ihn der manuellen Geschicklichkeit nicht für fähig, die notwendig gewesen wäre, um mit der Elektroschnur, so wie vermutet, umzugehen. Darüber hinaus konnte er seine Arme nicht über die Schultern heben; es ist daher meines Erachtens nicht möglich, dass er die Schnur am Fensterhaken, an dem er sich angeblich aufgehängt haben soll, angebracht haben kann.
  11. Im Hinblick auf erstens die Körperverfassung von Herrn Hess, zweitens den Schauplatz, den ich im Gartenhaus vorfand, insbesondere die Lage des Kabels, und drittens die Begleitumstände, so wie ich sie beschrieben habe, bin ich der festen Meinung, dass Herr Hess keinen Selbstmord, wie behauptet, begangen haben kann. Aus meiner Sicht ist klar, dass er durch Strangulation durch die Hände eines Dritten zu Tode kam.

UND ich gebe diese feierliche Erklärung aufgrund der Bestimmungen des Gesetzes von 1835 über eidesstattliche Erklärungen in der Überzeugung ab, dass sie der Wahrheit entspricht.

Erklärt vor mir in : [ handschriftlich „Berlin“ ]

Unterschrift des Erklärenden : [ Unterschrift von Abdallah Melaouhi ]

am : [ handschriftlich „17.2.1994“ ]

Bezeichnung der Person beziehungsweise Amtsperson, die die Erklärung entgegennimmt : Notar Reinhard Gizinski, Berlin



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