Betrüger im Rhein-Erft-Kreis unterwegs



Hürth / Nordrhein-Westfalen


Betrüger im Rhein-Erft-Kreis unterwegs


Am Donnerstagnachmittag, den 30. August 2018 gegen 16.15 Uhr, klingelten drei Männer an der Haustür von zwei Anwohnerinnen der Albert-Schneider-Strasse ( Stadtteil Alstädten-Burbach ) und boten in englischer Sprache Versiegelungs- und Pflasterarbeiten rund um den Eingangsbereich des  Wohnhauses der beiden Damen an. Tatsächlich konnten sich die ausländischen Arbeiter mit den beiden Frauen auch auf einen Preis einigen, für welchen sie die Arbeiten verrichten wollten. Nachdem die Arbeiter ihr Werk vollendet hatten, verlangten sie von den beiden Frauen jedoch den doppelten Preis. Damit waren die beiden Frauen aber zurecht nicht Einverstanden und verweigerten die Zahlung des doppelten Preises. Daraufhin wurden die fremdvölkischen, vermutlich aus England kommenden Arbeiter aggressiv und entfernten einzelne, zuvor verlegte Pflastersteine wieder aus dem Boden, um ihrer unverschämten Forderung Nachdruck zu verleihen. Die beiden Frauen liessen sich davon jedoch glücklicherweise nicht einschüchtern und verständigten umgehend die Polizei Hürth, welche dann sofort an den Einsatzort ausrückte und dort immerhin noch zwei der ingesamt drei kriminellen Arbeiter antreffen konnten. Diese wurden dann zwecks Identitätsfeststellung mit auf die Polizeidienststelle (  ) genommen und überprüft. Da die Männer über keinen festen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland verfügen, mussten sie eine Sicherheitsleistung entrichten, um ein eingeleitetes Strafverfahren wegen Betruges sicherzustellen. Erst nachdem die Männer die Sicherheitsleistung entrichteten, durften sie die Polizeidienststelle Hürth wieder verlassen. Der dritte Betrüger, der noch vor dem Eintreffen der Polizei in der  Albert-Schneider-Strasse das Weite suchte, konnte nicht mehr ermittelt werden.

Nachtrag : die Anmerkung, dass die Betrügerbande möglicherweise aus England abstammen würde, stammt von mir selbst. Dieses beruht darauf, dass man immer wieder über solche betrügenden, fremdvölkischen Arbeiterkolonnen liest, welche einfach unaufgefordert irgendwelchen Hausbesitzern in Deutschland solche Pflaster- oder aber auch Teerarbeiten kostengünstig anbieten, meistens mit der Begründung, dass auf der Baustelle auf der sie sich gerade im Einsatz befinden würden, dieses Material zufällig noch überschüssig war. Deshalb bieten sie den Hausbesitzern kostengünstig diese Arbeiten an, um nach getaner Arbeit dann einen Wucherpreis zu verlangen. Und diese Kolonnen kommen in der Regel aus England.

Deshalb sollten sie sich niemals auf solche Forderungen einlassen und sich auch nicht durch das dann jedesmal folgende aggressive Auftreten dieser Leute einschüchtern lassen, sondern umgehend dann die örtliche Polizeidienststelle verständigen, welche bereits über die Machenschaften dieser Betrügerbanden informiert ist. Noch besser wäre es aber, wenn sie sich erst garnicht auf solche Angebote einlassen würden. Sie können davon ausgehen, dass der zuerst genannte Preis lediglich ein Lockangebot ist und die Forderungen dann hinterher um ein Vielfaches höher sind.



In der Albert-Schneider-Strasse waren die Betrüger aktiv.





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