Vermisstenfahndung Inga Gehricke



Schönebeck an der Elbe / Sachsen-Anhalt


Vermisstenfahndung Inga Gehricke


Bereits seit dem 2. Mai 2015 wird in Schönebeck an der Elbe ( Salzlandkreis ) beziehungsweise Stendal ( Landkreis Stendal ) das Mädchen Inga Gehricke vermisst, welches zum Zeitpunkt ihres Verschwindens fünf Jahre alt gewesen ist. Die Eltern des Mädchens, Jens-Uwe und Victoria Gehricke, sind mit ihren vier Kindern in Schönebeck an der Elbe wohnhaft, etwa hundert Kilometer südlich von Stendal, dem Ort, an dem Inga innerhalb des Diakoniewerk Wilhelmshof ( Wilhelmshoferstrasse 14, 39576 Stendal ) verschwand. Das Diakoniewerk liegt etwa dreissig Kilometer westlich der Stadt Stendal, etwas ausserhalb also. Dort wollten die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern und einer weiteren, befreundeten Familie das erste Mai-Wochenende im Jahr 2015 verbringen. Inzwischen wäre Inga acht Jahre alt.

Am Abend des 2. Mai 2015 wollten die beiden Familien auf dem Diakoniegelände ein gemeinsames Grillfest veranstalten. Es befindet sich ein geeigneter Grillplatz etwas ausserhalb des Diakoniegeländes, gleich angrenzend zu einem sehr umfangreichen Waldgebiet. An den Vorbereitungen hierfür, zum Beispiel am Einsammeln von Feuerholz, beteiligten sich auch die Kinder der Familien. Die Kinder suchten gemeinsam im angrenzenden Wald nach Feuerholz, während deren Eltern anderweitige Vorbereitungen machten.

Im Zeitraum zwischen 18.30 Uhr und 18.45 Uhr verschwand das Mädchen plötzlich und wurde seither nicht mehr gesehen. Nur kurze Zeit zuvor wurde Inga von ihrem Vater noch mit zwei grossen Wasserflaschen gesehen. Die weiteren Kinder verloren das Mädchen plötzlich aus den Augen und sie kam auch nicht wieder am Grillplatz an. Nachdem die Familien zunächst einmal eine gute Stunde vergeblich nach Inga gesucht haben, verständigten sie die Polizei. Gegen 20.45 Uhr rückte dann ein Grossaufgebot an Polizeikräften auf dem Diakoniegelände an. Es wurden nun Fährtenspürhunde und auch ein Polizei-Hubschrauber mit Wärmebild-Kamera eingesetzt. Eine Spur von Inga konnte jedoch nicht aufgenommen werden. Das sehr umfangreiche Waldgebiet um das Diakoniegelände, siehe Landkarte unten, wurde in den darauf folgenden Tagen immer und immer wieder von starken Polizei-Einsatzkräften durchsucht. Der Erfolg blieb jedoch aus und es liess sich auch weiterhin keine Spur des Mädchens aufnehmen.

Eines Tages, den ich im Augenblick nicht mehr nachvollziehen kann, kam dann eine dahingehende Mitteilung, dass es Fährtenspürhunden gelungen wäre, eine Spur des Mädchens auf der Autobahn 2 aufzunehmen. Im Teilabschnitt zwischen Ziesar und dem Autobahndreieck Werder an der Havel ( jeweils Landkreis Potsdam-Mittelmark, Bundesland Brandenburg ) soll möglicherweise eine Spur des Mädchens aufgenommen worden sein. Diese Wegstrecke würde in Richtung unserer Reichshauptstadt Berlin führen und liegt bereits im Bundesland Brandenburg, kurz hinter der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt.

Diese Spur verlor sich jedoch kurz darauf und liess sich ab dem Autobahndreieck Werder an der Havel nicht mehr wieder aufnehmen. Abgesehen davon ist es natürlich auch immer fraglich, wie zuverlässig diese Spürhunde sind, sowie auch deren Führungspersonal. Möglicherweise haben die Hunde auch etwas vollkommen anderes gedeutet. Es soll jedoch auch eine Zeugin geben, die das Mädchen in Berlin gesehen haben möchte. Persönlich halte ich die Berlin-Theorie jedoch eher für Blödsinn.

Abgesehen davon ist es mir auch ein Rätsel, weshalb weder ein mit Wärmebild-Kamera ausgestatteter Hubschrauber noch Fährtenspürhunde die Spur eines Mädchens aufnehmen konnten, welches noch kurze Zeit zuvor vor Ort am Diakoniewerk Wilhelmshof gewesen sein muss ? Ein paar Punkte dieser Geschichte sind mir durchaus suspekt, wie ich feststellen muss. Meines Erachtens hätten insbesondere auch die Fährtenspürhunde unbedingt eine Spur des Mädchens aufnehmen müssen, wenn sie nur kurze Zeit zuvor dort war. Ich vermute, dass die beiden anwesenden Familien mehr mit dem Verschwinden des Mädchens zu tun haben, als es im Augenblick den Anschein hat.





  • 5 Jahre alt
  • 120 Zentimeter gross
  • schlanker Körperbau
  • lange blonde Haare, welche zu zwei Zöpfen geflochten sind
  • blaue Augen
  • zarte, helle Augenbrauen und lange Wimpern
  • Zahnlücke, beide oberen mittleren Schneidezähne fehlten

Vorgemachte Angaben beziehen sich auf den Zeitraum ihres Verschwindens vom 2. Mai 2015. Inzwischen sieht die Welt natürlich ein wenig anders aus, so wie auch Inga.



  • Kronenhaarspangen, von aussen rosa-farben mit Blütenmuster
  • mintfarbenes, langärmliges Hemd mit aufgedruckten Schmetterlingen und Rüschen im Schulterbereich
  • pinkfarbene Halbschuhe des Herstellers “elefanten”, mit jeweils zwei Klettverschlüssen ( siehe Bilddatei )



Anbei ein Filmbeitrag aus der Fernsehsendung Aktenzeichen XY ( ZDF ), der sich auf diesen Fall bezieht. Er wurde bereits am 29. Juni 2016 in der Sendung ausgestrahlt.




Spielzeit Datenumfang in Megabyte
9 Minuten und 5 Sekunden 81


Das Diakoniewerk Wilhelmshof liegt etwa dreissig Kilometer westlich der Stadt Stendal.




Solltest Du Hinweise auf den Verbleib von Inga geben können und wollen, aber aus nachvollziehbaren Gründen, zum Beispiel aus Angst vor Repressionen eines möglicherweise kriminellen Personenkreises lieber von einem Hinweis absehen, dann hast Du hier nun die Möglichkeit eine vollkommen vertrauliche Information zu erstellen. Ich werde den Inhalt Deiner Nachricht zur Kenntnis nehmen und falls es erforderlich ist, umgehend an die zuständige Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord ( Sternstrasse 12, 39104 Magdeburg ) weiterleiten. Deine Nachricht und die damit verbundene IP-Adresse werde ich nur wenige Minuten nach dem Erhalt unwiderruflich vernichten. Dein Name würde deshalb niemals in einer Akte als Hinweisgeber / Informant auftauchen. Ich leite jede eingehende Information SOFORT nach der Kenntnisnahme an die zuständige Polizeidienststelle Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord weiter, ohne hierbei den Informanten oder dessen IP-Adresse zu nennen. Ich bitte darum, in der Betreffzeile als Stichwort Inga Gehrke einzutragen, damit ich weiss, um was es genau geht. Auch bitte ich darum, möglichst konkrete und zielführende Angaben zu machen. Rätselnachrichten werden nicht weitergeleitet.



  • Rufnummer : +49-3931-685-291



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