Göttingen / Niedersachsen


Nach Kindermord in Freiheit

Nachdem die Behörden den Fall monatelang “unter den Tisch kehren” wollten, kam nun doch ein Mordfall vom 12. Januar 2018 an die Öffentlichkeit. Ein sechs Monate alter Junge verstarb am 12. Januar 2018 im Krankenhaus. Wenige Tage zuvor wurde er von seinen aus dem Kaukasus ( vermutlich tschetschenischer Herkunft ) stammenden Eltern in das Krankenhaus verbracht, da er an Luftnot leiden würde. Kurze Zeit später wurden die Ärzte jedoch auf zahlreiche Knochenbrüche bei dem Kleinkind aufmerksam, welche unter anderem auch am Schädel des Kindes festgestellt wurden. Die Ärzte konnten dem Kind nicht mehr helfen und es verstarb dann am 12. Januar 2018. Nun war es ein Fall für die Mordkommission, da die Ermittler schnell herausfanden, dass diese Knochenbrüchen keinesfalls von einem Sturzgeschehen herrühren konnten, sondern dem Kind mit brachialer Gewalt beigebracht wurden. Deshalb gerieten natürlich die beiden Elternteile des Kindes in den Blick der Ermittler. Die Eltern des Kindes verweigern jedoch die Aussage. Sowohl die 22-jährige Mutter als auch der 30-jährige Vater haben bisher keine Angaben gemacht und sind scheinbar auch sehr gut damit “gefahren”. Im Augenblick befinden sich nämlich immer noch beide Elternteile auf freiem Fuss, also immerhin bereits vier Monate nach dem Tod des Kindes.

Laut dem zuständigen Oberstaatsanwalt Laue befindet sich die Justiz in einem Dilemma, weil für beide Elternteile die Unschuldsvermutung gelte und man deshalb zugunsten jeden Elternteils annehmen müsse, das der andere Elternteil die Tat begangen haben könnte.



Das Verhalten der Justiz ist schlicht und ergreifend absurd. Beide Elternteile machen keine Aussage zur Sache und decken sich somit quasi gegenseitig. Wie soll eigentlich das Gericht in einer künftigen Verhandlung zu einem Urteil finden ? Genau genommen bleibt dem Gericht doch dann überhaupt nichts anderes übrig, als beide Angeklagte freizusprechen !?
Meines Erachtens ist aufgrund der Tatsache, dass beide Elternteile keine Angaben machen, sehr wahrscheinlich davon auszugehen, dass BEIDE Elternteile mit dem Tatgeschehen etwas zu tun haben müssen.

Gleichzeitig kann es der Justiz nicht schnell genug gehen, eine 89-jährige ( ! ) Frau aufgrund von Meinungsäusserungen ( ! ) in den Knast zu bekommen. Der 89-jährigen Frau Ursula Haverbeck wurde vor wenigen Tagen ein Stellungsbefehl der Staatsanwaltschaft übersandt, nachdem sie sich bis zum 2. Mai 2018 – also heute – im Strafvollzug einzufinden habe. Frau Haverbeck soll eine zweijährige ( ! ) Haftstrafe verbüssen, weil sie von ihrem im Grundgesetz verbrieften Recht auf freie Meinungsäusserung ( Paragraph 5 des GG ) Gebrauch gemacht hat.

Meines Erachtens kann die Justiz in der Bundesrepublik Deutschland ( BRD ) alleine nur noch als organisiertes Berufsverbrechertum bezeichnet werden.


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