Anbei das Liedstück “Vorwärts, Jugend von Buda” vom Variete Identitaire.

Avanti Ragazzi di Buda ( zu deutsch : Vorwärts, Jugend von Buda ) ist ein italienisches Lied, das an die beim Ungarnaufstand 1956 getöteten antikommunistischen Freiheitskämpfer erinnert, an deren Schicksal viele junge Europäer Anteil nahmen – so auch in Italien, das insbesondere in den „bleiernen“ 1970er Jahren eine Welle politischer Gewalt erlebte. Über patriotische und antikommunistische Fussballanhänger verbreitete sich die eingängige Melodie in vielen Stadien Europas, wo sie auch heute noch erklingt. Zum Beispiel im Stadio Olimpico in Rom, bei den Anhängern des italienischen Erstligisten SS Lazio Rom.

Das Künstlerduo “Variete Identitaire” wird von Melanie Schmitz und Till-Lucas Wessels gestellt. Wie man dem Namen “Variete Identitaire” bereits entnehmen kann, stehen die beiden Musiker der “Identitären Bewegung” ( IB ) nahe, einer Sammlungsbewegung patriotischer Kräfte, deren Ursprung bei der französischen Gruppierung “Generation Identitaire” liegt und sich von dort ausgehend nun explosionsartig über ganz Europa ausbreitet. Der gemeinsame Nenner ist hierbei primär der gemeinsame Kampf gegen die fortschreitende Islamisierung unserer europäischen Heimat und die linke Vorherrschaft in den Parlamenten.

Eine ausführlichere Erklärung zu den Hintergründen des Stückes, welches sich auf den Volksaufstand der Ungarn aus dem Jahr 1956 bezieht, kannst Du weiter unten auf dieser Seite finden, im Anschluss an den Liedtext.


“Vorwärts, Jugend von Buda” von Variete Identitaire
Spielzeit Datenumfang in Megabyte
2 Minuten und 33 Sekunden 60


Stürm’ vorwärts, du Jugend von Buda,
du Jugend von Pest, brich hervor !
Studenten, Bauern und Arbeiter,
nie steigt die Sonne im Osten empor !

Wir wachten über hundert lange Tage
und träumten hundert Nächte lang vom Sieg,
als Ungarns erwachende Jugend,
dem sterbenden Oktober entstieg.

Du nahmst Dein Sturmgewehr mit auf die Strasse,
wir trafen uns, ich wartete auf Dich.
Versteckt unter meinen Schulbüchern,
wartet eine Pistole auf mich.

Sechs glorreiche Tage und sechs Nächte,
wie stürmten wir uns frei von Sieg zu Sieg !
Der siebte Tag stieg auf und mit ihm kamen,
die russischen Panzer und der Krieg.

Die Panzer brachen alle uns’re Knochen,
doch niemand half, die Welt blieb nur kurz steh’n.
Um abseits der blutigen Strassen,
in den Abgrund uns’rer Gräber zu seh’n.

Sag’ meiner Mutter nicht, dass ich heut’ sterbe,
sag’ nicht : dieser Tag wird sein letzter sein !
Mein Mädchen, sag’ : er ging in die Berge,
im Frühling kommt Dein Sohn wieder heim !

Kameraden, wir sind allesamt verloren,
die Revolution ist mit uns verbrannt.
Bald werden sie uns fesseln und uns holen
und stellen Ungarns Jugend an die Wand.

Kameraden, wir steh’n stumm vor den Gewehren,
des Schiesskommandos, als der Erste fällt.
Mit ihm fällt der Kampf für uns’re Freiheit,
mit dem Zweiten stirbt die Ehre dieser Welt.

Uns’re Brüder werden uns’re Waffen tragen,
wir treten still in ihre Reihen ein.
Wir marschieren zum Takt ihrer Lieder
und kehren aus den Bergen wieder heim.

Stürmt vorwärts, ihr Toten von Buda,
ihr Toten von Pest, brecht hervor !
Studenten, Bauern und Arbeiter,
nie steigt die Sonne im Osten empor !


Anmerkung

Der Liedtext wurde von Till-Lucas Wessels aus der italienischen Sprache in unsere deutsche Muttersprache übersetzt.

Die Textzeile “nie steigt die Sonne im Osten empor” wurde hierbei ein wenig unglücklich übersetzt, wie ich finde. Selbstverständlich steigt die Sonne natürlich im Osten empor, wie ja auch jedem bekannt sein könnte. Wenn man den Originaltext des Liedes, der etwas weiter unten ebenfalls eingestellt ist, einmal durch den Übersetzer jagt, dann kommt tatsächlich in einem Abschnitt eine dahingehende Aussage vor. Diese Aussage ist aber nur dahingehend zu deuten, dass fortan – also nach den Ereignissen in Ungarn 1956 – für die Ungarn selbst die Sonne nicht mehr aufsteigt.



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Der Begriff “Buda” bezieht sich auf einen Stadtteil der ungarischen Hauptstadt Budapest. Im Jahr 1873 entstand die ungarische Hauptstadt Budapest aus den zuvor eigenständigen Städten Buda, Obuda und Pest, indem diese Städte in eine Einheitsgemeinde zusammengelegt wurden. Während die Stadtteile Buda und Obuda westlich der Donau liegen, welche die Stadt teilt, liegt der Stadtteil Pest östlich der Donau.

Gedenkstätte für die Opfer des Volksaufstandes

Am 23. Oktober 1956 demonstrierten in der ungarischen Hauptstadt die Studenten verschiedener Universitäten und forderten demokratische Veränderungen für Ungarn, welches seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges unter dem Einfluss der kommunistisch-geführten Sowjetunion stand. Im Jahr 1945 fielen die sowjetischen Kriegsverbrecher über Ungarn her und machten sich den Staat zur Beute. Es wurden Soldaten der Sowjetunion stationiert und auch die damalige ungarische Regierung wurde von der Sowjetunion diktiert. Selbstverständlich brodelte es im freiheitsliebenden ungarischen Volk und man wünschte den sowjetischen Besatzern zurecht die Pest an den Hals, aber sagen durfte man es nicht. Jede kritische Meinungsäusserung über diese Zustände wurde sogleich im Keim erstickt und die Meinungsäussernden wurde nicht selten dann umgehend inhaftiert. Es waren also ähnliche Verhältnisse, wie wir sie auch aus unserem Land des Jahres 2018 kennen. Auch in der Bundesrepublik Deutschland werden jedes Jahr unzählige Menschen aufgrund von Meinungsäusserungen politisch verfolgt und inhaftiert, so zum Beispiel Horst Mahler und Ursula Haverbeck. Horst Mahler “verbüsst” augenblicklich eine über elfjährige Haftstrafe alleine nur aufgrund von Meinungsäusserungen. Jeder zweite Mörder ist in der Bundesrepublik Deutschland schneller wieder in Freiheit !

Der Volksschädling Erno Gero erteilte am 23. Oktober 1956 den Schiessbefehl und liess mit Waffengewalt gegen die Teilnehmer der Kundgebung vorgehen.

Jedenfalls kam es dann am 23. Oktober 1956 zu dieser vollkommen friedlich verlaufenden Grossdemonstration ungarischer Studenten, der sich im Verlauf jedoch immer mehr nicht-studentische Ungarn anschlossen und sich mit den Forderungen der Studenten solidarisierten. Der inzwischen auf weit über hunderttausend Teilnehmer angewachsene Demonstrationszug endete zunächst am Jozef-Bem-Platz im Stadtteil Buda, also westlich der Donau. Hier wurden dann die Forderungen der Studenten verlesen. Nachdem die Forderungen verlesen waren, teilten sich die Demonstranten auf. Der eine Teil marschierte zum Parlament und der andere, grössere Teil marschierte zum Rundfunkgebäude im Stadtteil Pest, auf der östlichen Donauseite. Sie wollten erreichen, dass der staatliche Rundfunksender ihre Forderungen verbreitet. Allerdings wurden die Demonstranten dann aus dem Rundfunkgebäude heraus beschossen. Da auch die ungarischen Soldaten mit der Lage im Land unzufrieden waren, deshalb versorgten sie die Aufständischen mit Waffen und Munition. Letztendlich konnte das Rundfunkgebäude von den Aufständischen dann erfolgreich gestürmt und deren Forderungen verbreitet werden. Am Abend versammelten sich dann ungefähr 200.000 Ungarn vor dem Parlament und forderten Meinungs- und Pressefreiheit, freie Wahlen, mehr Unabhängigkeit von der Sowjetunion und die Ernennung von Imre Nagy zum Regierungspräsidenten, weil Imre Nagy politischen Veränderungen aufgeschlossen gegenüberstand. Zuvor stürzten sie noch das Stalin-Denkmal auf dem Felvonulasi-Platz und zogen es vor das Parlamentsgebäude. Allerdings wurden die Kundgebungsteilnehmer aufgrund eines Schiessbefehls des ungarischen Volksschädlings Erno Gero, der zu diesem Zeitpunkt kurzfristig Parteichef der Regierungspartei MDP war, durch politische, der Staatssicherheitspolizei “Allamvedelmi Hatosag” zugehörige Polizeibeamte über Stunden hinweg weiterhin beschossen. Dennoch gewannen sie aufgrund ihres heldenhaften Widerstandes zunehmend die Oberhand. Sie waren fest entschlossen, die kommunistische Pest in diesen Tagen niederzumachen.

Der ungarische Volksheld Imre Nagy, der am 16. Juni 1958 in Folge des Volksaufstandes erhängt wurde.

Noch in der Nacht auf den 24. Oktober 1956 wurde Imre Nagy, der zuvor Landwirtschaftsminister gewesen ist, vom Zentralkomitee ( ZK ) der Regierungspartei “Magyar Dolgozok Partja” ( MDP, zu deutsch : Partei der Ungarischen Werktätigen ) dann tatsächlich auch zum Ministerpräsidenten ernannt, womit nicht wirklich zu rechnen war.

Inzwischen kam es nun auch zu ersten militärischen Übergriffen der Sowjetunion und die Kämpfe dauerten in den nachfolgenden Tagen weiter an. Währenddessen erschienen auch die ersten unabhängigen Zeitungen. Die ungarischen Freiheitskämpfer gewannen zunehmend an Boden und es gelang ihnen eine erfolgreiche Bekämpfung der politischen Staatssicherheitspolizei “Allamvedelmi Hatosag”. Am 27. Oktober 1956 wurde die Staatssicherheitspolizei von Imre Nagy dann aufgelöst und der Volksaufstand offiziell anerkannt. Damit hatten sich die innenpolitischen Machtverhältnisse in Ungarn zugunsten des Volkes geklärt.

Es kam nun auch zu Verhandlungen mit der Sowjetunion, in denen Imre Nagy einen Sonderstatus für Ungarn und einen Abzug der “Roten Armee” aus Ungarn erreichen wollte. Zum Schein liessen sich die sowjetischen Kriegsverbrecher des 2. Weltkrieges auf Verhandlungen ein, während sie im Hintergrund bereits eine Grossoffensive auf Ungarn vorbereiteten. Am 1. November 1956 erklärte Imre Nagy die Unabhängigkeit von Ungarn und das Land trat aus dem Warschauer Pakt aus.

Am 4. November 1956 startete nun die Offensive der Sowjetunion, welche mit Panzerverbänden in Ungarn einrückten, um den Volksaufstand blutig niederzuschlagen. Bewaffnete ungarische Gruppen nahmen den Kampf gegen die russischen Besatzer und die vorrückenden Panzerverbände auf. In den folgenden Tagen tobten insbesondere in der Hauptstadt Budapest heftige Kämpfe zwischen den sowjetrussischen Parasiten und der ungarischen Bevölkerung. Aufgrund eines Mangels an Material und Munition waren die sowjetischen Besatzungstruppen jedoch deutlich überlegen und es kamen ungefähr 2.500 ungarische Freiheitskämpfer ums Leben. Auf Seiten der sowjetrussischen Parasiten konnten währenddessen leider nur etwa 700 Schädlinge ausgeschaltet werden. Die westlichen NATO-Staaten sahen dem russischen Einmarsch nur hilflos zu, anstatt nun selbst auch in eine Offensive gegen Sowjetrussland einzutreten und der ungarischen Bevölkerung zur Hilfe zu kommen. Die Sowjetrussen hätten in einem solchen Fall nicht den Hauch einer Chance gehabt und hätten sich mit grosser Sicherheit aus Ungarn und den Nachbarstaaten zurückgezogen, wenn die westeuropäischen Staaten ( Deutschland, England und Frankreich ) höchstselbst eine Grossoffensive gestartet hätten. Sie haben damit die Möglichkeit vertan, den kommunistischen Kriegsverbrechern des 2. Weltkriegs vorzeitig die Zähne zu ziehen. Etwa ab Mitte November 1956 kam es dann infolge der anhaltenden Kämpfe zu einer Massenflucht aus Ungarn. Über das inzwischen nicht mehr besetzte Österreich flohen etwa 200.000 Ungarn in den Westen. Am 21. November 1956 wurden die Fluchtwege jedoch abgeschnitten.

Imre Nagy floh in die Botschaft von Jugoslawien, welche sodann drei Wochen lang von sowjetrussischen Panzern umstellt wurde. Nachdem ihm der neu eingesetzte Regierungschef Janos Kadar Straffreiheit zusicherte, verliess Imre Nagy am 22. November 1956 die jugoslawische Botschaft und wurde unmittelbar darauf vom russischen Geheimdienst KGB verhaftet und in ein Gefängnis nach Rumänien deportiert. In einem Schauprozess am 16. Juni 1958 wurde Imre Nagy dann wegen “Landesverrats” und wegen eines “versuchten Sturzes der volksdemokratischen Staatsordnung” zum Tod durch Erhängen verurteilt. Noch am gleichen Tag wurde er dann in einem Gefängnis in Budapest hingerichtet.



Die ungarische Hauptstadt Budapest, welche von der Donau in West und Ost aufgeteilt wird. Westlich liegen die Stadtteile Buda und Obuda, während im Osten der Stadtteil Pest ansässig ist.


Die tollen Anhänger des SS Lazio Rom lassen in der Nordkurve des Stadio Olimpico das Lied “Avanti Ragazzi di Buda” erklingen. Anbei auch der Originaltext des Liedes in italienischer Sprache.


Anhänger von Lazio Rom singen “Avanti Ragazzi di Buda”
Spielzeit Datenumfang in Megabyte
1 Minute und 42 Sekunden 43

Anhänger von Lazio Rom singen “Avanti Ragazzi di Buda”
Spielzeit Datenumfang in Megabyte
1 Minute und 40 Sekunden 29


Avanti ragazzi di Buda
avanti ragazzi di Pest
studenti, braccianti, operai,
il sole non sorge piu ad Est.

Abbiamo vegliato una notte
la notte dei cento e piu mesi
sognando quei giorni d’ottobre,
quest’alba dei giovan’ungheresi.

Ricordo che avevi un moschetto
su portalo in piazza, ti aspetto,
nascosta tra i libri di scuola
anch’io portero una pistola.

Sei giorni e sei notti di gloria
duro questa nostra vittoria
ma al settimo sono arrivati
i russi con i carri armati.

I carri ci schiaccian le ossa,
nessuno ci viene in aiuto
il mondo e rimasto a guardare
sull’orlo della fossa seduto.

Ragazza non dirlo a mia madre
non dirle che muoio stasera
ma dille che sto su in montagna
e che tornero a primavera

Compagni noi siam condannati,
sconfitta e la rivoluzione
fra poco saremo bendati
e messi davanti al plotone

Compagno il plotone gia avanza,
gia cadono il primo e il secondo
finita e la nostra vacanza,
sepolto l’onore del mondo

Compagno riponi il fucile
torneranno a cantare le fonti
quel giorno serrate le file
e noi torneremo dai monti

Avanti ragazzi di Buda,
avanti ragazzi di Pest
studenti, braccianti e operai,
il sole non sorge piu all’Est.




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